„Bula Bula“ Fidschi – es war traumhaft!

„Bula Bula“

…so begrüßt man sich auf den Fidschis.

Nach einem ca. 4-stündigen Flug von Christchurch aus, sind wir in Nadi auf den Fidschi Inseln angekommen.

Unser erster Sonnenuntergang auf den Fidschis, wir waren gerade vom Flughafen zum Hafen unterwegs


Die Fidschis sind ein Inselstaat im Pazifik, nördlich von Neuseeland. Sie bestehen aus über 300 Inseln. Wobei die meisten Menschen aber auf den beiden Hauptinseln, Viti Levu und Vanua Levu, leben. Der höchste Berg der Fidschis ist über 1300 Meter hoch.


Schon am Flughafen wurden wir mit typischer polynesischer Musik und tropisch heißem Klima in Empfang genommen.
Wir wurden mit einem Schild mit unserem Namen erwartet und vom Flughafen aus ging es mit dem Taxi 20 Minuten bis zum Hafen. Dort wartete bereits das Boot, dass uns auf Bounty Island in das Serenity Resort bringen sollte – Bounty Island, das klingt ja schon so paradiesisch.


Nach weiteren 20 Minuten Bootsfahrt kamen wir auf „unserer“ Insel an. Nirgendwo wurden wir noch so herzlich empfangen. Es standen mehrere Angestellte des Resorts beim Bootsanleger, sie haben für uns gesungen und musiziert – es war als wären wir schon mal hier gewesen. Die Menschen hier sind unglaublich freundlich!
Wir bekamen einen Begrüßungscocktail und danach wurden wir zu unserem Bungalow (hier nennt man das „Bure“) gebracht, es war mittlerweile schon stockdunkel. Unsere Bure Nummer 15 war direkt am Strand.

Die wahre Schönheit erkannten wir erst am nächsten Morgen, wir wurden vom Meeresrauschen geweckt und als wir die Augen aufschlugen, war das Erste was wir sahen – Meer, Palmen und Strand!


Traumhaft!


Das Klima auf den Fidschis ist tropisch heiß. Von November bis April ist die niederschlagreichste Zeit und auch tropische Wirbelstürme sind in dieser Periode keine Seltenheit. Wir hatten wieder mal wahnsinniges Wetterglück.
Wir haben die Nebensaison hier mehr als genossen. Erstens waren zur Höchstzeit 10 Gäste mit uns auf der Insel und zweitens hatten wir wunderschönes, sonniges und heißes Wetter. Ein paar Mal hat es einen tropischen Regenguss gegeben, der uns aber keineswegs gestört hat.

Es fühlte sich an, als hätten wir eine ganze Insel für uns alleine.


Nach dem Frühstück machten wir unseren Morgenspaziergang – einmal um die Insel in 20 Minuten 🙂
Auf Bounty Island gibt es lediglich ein Restaurant und eine Hotelbar. Das garantiert Erholung pur.


Am zweiten Abend, Sonntag, war auf der Insel der Gottesdienst und von den umliegenden Inseln kamen die Fidschianer mit den Booten, um daran teilzunehmen. Auch wir wurden herzlich dazu eingeladen. So geschah es, dass wir am Sonntag Abend im Gemeinschaftsraum mit lauter Fidschianern saßen und die heilige Messe feierten. Wir sind ja beide nicht sehr religiös, aber es war eine außergewöhnliche und auch sehr spirituelle Erfahrung. Die Fidschianer haben sich sehr über unser Beisein gefreut und uns sogar am Handy die Liedtexte gezeigt, damit wir mitsingen konnten – so habe ich fidschianische Kirchenlieder gesungen 🙂

Am oberen rechten Bild erkennt man die „Lala“. Die „Lala“ ist ein ausgehöhlter Holzstamm und wenn es auf der Insel etwas zu verkünden gibt, wie zum Beispiel den Beginn des Gottesdienstes dann wird mit zwei Stäben auf die „Lala“ geklopft. Da die Insel so klein ist, kann man es überall hören und jeder weiß, dass es Zeit ist in den Gemeinschaftsraum zu kommen.


Die weiteren Tage verbrachten wir mit lesen, schlafen, Karten spielen, schnorcheln und Stand up paddeln.


Wenn es nicht so arg weit weg wäre, dann wären wir sicher bald wieder hier.


Leider wurde unser letzter Tag auf den Fidschis von dem aktuellen Tagesthema – dem Coronavirus überschattet. Wir hatten unseren Weiterflug nach Hongkong ja schon lange im Voraus gebucht und nach 5 Nächten in Hongkong sollte es für uns weiter nach Vietnam gehen. Innerhalb von 3 Tagen wurde uns jedoch 2 Mal der Flug von Hongkong nach Vietnam gestrichen.


Das wurde uns schlussendlich zu unsicher uns so haben wir „schnell noch“, am Abend vor unserer Abreise von den Fidschi Inseln, den Flug umgebucht und sind somit am nächsten Tag nicht nach Hongkong, sondern wieder nach Singapur geflogen. Danke dafür Monika vom Reiseatelier, die uns eine sehr große Hilfe war.
Es wäre ja kein Problem gewesen in Hongkong einzureisen, aber die Ausreise wäre nicht garantiert gewesen und das war uns eindeutig zu riskant.

Nichtsdestotrotz war Bounty Island bzw. das Serenity Resort, für uns genau das Richtige nach 4 Wochen Neuseeland.

Verabschiedet wurden wir, ganz typisch für die Fidschi Inseln, wieder mit Musik und Gesang.

Dieses Lied bedeutet soviel wie: „Komm bald wieder gesund nach Hause!“

Es war eine Woche Urlaub im Paradies!

Danke – Vinaka Fidschi,


Katja

…denn das Leben ist zu kurz für später!

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