10 Gründe warum ich Thailand so liebe

Eine Woche und einen Tag bin ich nun zurück aus Thailand und ich denke sehr gerne an die erholsamen und wunderschönen Tage zurück. Einige Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis fragen mich immer wieder: „Warum eigentlich immer Thailand?“

Ich habe darüber nachgedacht, was mich in und an Thailand so fasziniert und warum ich den Großteil meiner Urlaube am liebsten dort verbringe.

1. Das Wetter/ das Klima

Das Klima in Thailand ist genau meines, ich mag es warm und von mir aus noch wärmer. Lieber schwitze ich, als dass ich friere. Dazu kommt noch die hohe Luftfeuchtigkeit, die einem manchmal den Atem nimmt und meine Haare in ein „Vogelnest“ verwandelt und trotzdem liebe ich es. Ich fliege auch gerne in der Low Season nach Thailand, da ich kein Problem mit dem Regenwetter habe. Zumeist regnet es von 10 Minuten bis zu mehreren Stunden. Ich hatte jedoch noch nie tagelangen Dauerregen – damit hätte ich dann wahrscheinlich auch keine Freude, aber „gottseidank“ lässt sich das Wetter nicht beeinflussen. Die Preise sind in der Low Season deutlich günstiger und mit dem Wetter arrangiere ich mich 😉

2. Die Strände

Ich liebe Spaziergänge am Strand. Vor allem Khao Lak bietet mir da genau das Richtige. Kilometerlange, oft einsame Strände, die zu langen Spaziergängen einladen. Die Strände sind meist flachabfallend und feinsandig – es liegen auch viele verschiedene Muscheln und Korallenstücke zum Bestaunen am Strand – bitte keinesfalls mit nach Hause nehmen!

3. Das Meer

Die Temperatur des Meeres trifft genau meine Vorstellung. Dazu muss man vielleicht wissen, ich bade unheimlich gerne und oft in meiner Badewanne, jedoch bin ich, was das Schwimmen in Seen, im Meer oder im Schwimmbad anbelangt, eher wasserscheu, weil es mir immer zu kühl ist. Das ist in Thailand nicht der Fall. Das Wasser hat Badewannentemperatur und deswegen ist es auch für mich ein Spaß im Meer zu schwimmen und mit den Wellen zu springen. Im Oktober haben wir Ebbe und Flut in der Andamanensee sehr stark bemerkt, das Meer war teilweise sehr unruhig mit hohen Wellen. Bei Ebbe war es jedoch tatsächlich wie (m)eine Badewanne 😉

4. Die thailändische Sprache und Schrift

Dazu habe ich schon mal einen eigenen Blogartikel geschrieben. Ich liebe die thailändische Sprache und versuche seit einiger Zeit sie auch zu lernen. Es fällt mir nicht leicht, aber ich hatte in diesem Urlaub schon einige Erfolgserlebnisse und konnte auf thailändisch einen Tisch, sowie frischen Fisch für 4 Personen für den nächsten Tag reservieren und das hat auch tatsächlich funktioniert 🙂 Die Thailänderin hat sich mindestens genau so gefreut wie ich.

Ebenso habe ich versucht auf dem Markt ein bisschen in thailändischer Sprache zu handeln – auch das hat geklappt und die Verkäufer hatten richtig Spaß mit mir. Die Schriftzeichen habe ich ebenfalls versucht zu entschlüsseln, dabei ist jedoch das Problem, dass ich es manchmal ja lesen kann, aber leider keine Ahnung habe, was das Wort nun bedeutet. Ich bleib auf alle Fälle dran und vielleicht kann ich irgendwann mal eine Unterhaltung führen.

5. Die thailändische Freundlichkeit und Gelassenheit

In keinem Land in dem ich jemals war, wurde ich so warmherzig und freundlich begrüßt. Die meisten Thais haben immer ein Lächeln auf den Lippen und sind selten gestresst – kein Vergleich zu Europa. Ich versuche mir diese Eigenschaften im Urlaub auch anzueignen und noch mit nach Hause zu nehmen, das funktioniert mehr oder weniger ganz gut. Zumeist leider nur eine gewisse Zeit – bis mich der Alltag hier wieder eingeholt hat!

Wie oft habe ich in Thailand die „Sätze“

sorry, no have!

oder

same same !

schon gehört. „Geht nicht – gibt’s nicht“ ist hier anders. Wenn`s was nicht gibt, dann ist das einfach so… da beschwert sich keiner, man nimmt es einfach so hin. Ich habe auch noch nie jemandem bei 7/11 (Supermarktkette) „2. Kassa bitte!“ rufen hören – Ungeduld habe ich in Thailand noch nicht erlebt.

6. Das thailändische Essen

Beim Essen weiß ich gar nicht wo ich beginnen soll. Ich liebe die thailändische Küche mit den vielen Garküchen und Straßenständen.

Viele meinen, dass thailändisches Essen immer scharf sein muss, das stimmt nicht. Es gibt auch jede Menge Speisen ohne Chili. Es steht aber in den Restaurants auf allen Tischen, Chili in Pulverform oder in eingelegt in Öl oder Essig – also wer es gerne scharf oder richtig scharf möchte, kann jederzeit nach würzen.

Hier ein kleiner Thai Sprachkurs:

mai pet = nicht scharf

pet nit noi = ein bisschen scharf

pet mak mak = sehr scharf

Meine absoluten Lieblingsspeisen sind:

Pad Thai ein typisches Reisnudelgericht mit Gemüse und Ei, wahlweise mit Fleisch, Garnelen oder auch vegetarisch.

Massaman Curry – das ist ein Currygericht das „nur“ pikant ist, mit Kartoffeln, Zwiebeln und Cashewkernen. Es wird mit einer typischen Massaman Paste, die man am Markt kaufen kann, und Kokosmilch gekocht. Es schmeckt hervorragend mit normalem Reis dazu.

Som Tam, das ist Papayasalat. Er wird aus roher, noch grüner Papaya hergestellt und kann mitunter richtig scharf sein. Die grüne Papaya wird in Streifen gehobelt und in einem Holzgefäß mit jeder Menge anderer Zutaten mit einem grossen hölzernen „Stössel“ gestampft.

Morning Glory oder thailändisch Pad Pak Bung, das ist thailändischer Wasserspinat. Dieser wird mit Knoblauch, dunkler und heller Sojasosse, ein paar eingelegten Sojabohnen und Chili scharf angebraten – mit Reis gegessen schmeckt er ganz toll. Ich habe Morning Glory Samen mit nach Österreich genommen und versucht hier anzubauen, das war leider kein Erfolg 🙂

Roti ist noch erwähnenswert, das ist DER thailändische Pancake! Es gibt sehr viele kleine fahrende Stände, die Rotis anbieten. Es ist ein spezieller Teig, der auf einer Metallplatte platt gedrückt und in Form gezogen wird, danach kommt der Teig auf eine Platte mit heissem Öl und wird knusprig, goldbraun gebraten. Gefüllt wird der Teig oft mit Banane und bestrichen mit Schokosoße/Nutella – ein Gedicht!

7. Die thailändischen Märkte

Thailändische Märkte sind sehr speziell und falls man verschiedenste Gerüche nicht gut verträgt, ist man dort nicht unbedingt gut aufgehoben.

Es werden neben fangfrischem Fisch, Garnelen und Muscheln auch verschiedene Fleischarten, wie Huhn, Schwein und Rind angeboten. Die Kühlkette, wie es sie in Europa gibt, existiert hier nicht. Fleisch sowie Fisch liegen auf Metalltischen und darüber dreht sich ein kleiner Ventilator mit Plastiksackerl dran, um die Fliegen abzuwehren. Das ist in Thailand ganz normal.

Auf den Märkten kann man außerdem frisches Obst und Gemüse kaufen, sowie Blumen, Kleidung, Haushaltsartikel, Insekten zum Knabbern oder auch Tempelgaben.

8. Das exotische Obst

Egal ob Mangos, Bananen, Ananas, Kokosnüsse, Passionsfrüchte, Wassermelonen, Drachenfrüchte oder Mangosteen – ich liiiiebe das Obst. Die Früchte werden reif geerntet und das schmeckt man. Eine thailändische Mango ist nicht zu vergleichen mit einer Mango, die man in einem österreichischen Supermarkt kaufen kann.

9. Die Tempel / der Glaube

Es gibt unzählige Tempel. Einer beeindruckender als der Andere. Vor allem in Bangkok sind die Tempel, abseits der Touristenpfade, eine absolute Ruheoase. Man ist als Tourist in jedem Tempel willkommen, man muss nur ein paar Regeln beachten:

  • die Schultern und Knie müssen bedeckt sein
  • die Schuhe müssen vor dem Tempel ausgezogen werden
  • man darf nicht auf die Türschwelle treten
  • man darf die Fußsohlen nicht in Richtung Buddha zeigen lassen
  • es darf kein Mönch berührt werden
  • Buddhafiguren dürfen nicht angefasst werden
  • man soll eine kleine Spende geben

Fotografieren ist in den Tempeln erlaubt, jedoch immer mit Respekt – aber das sollte sowieso immer so sein!

Mein Lieblingstempel ist der Golden Mount = Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan in Bangkok, er ist einer der ältesten Tempel in Bangkok.

Ich war dort bei Abenddämmerung und blieb bis es dunkel wurde. Man hat einen wunderschönen Ausblick.

10. Bangkok = die Stadt der Engel

Entweder man liebt oder man hasst diese Millionenmetropole, dazwischen gibt es nicht viel. Ich liebe sie.

Bangkok hat so wahnsinnig viel zu bieten, unzählige Restaurants und Garküchen, wunderschöne Skybars, Nachtmärkte, typisch thailändische Tuk Tuks, Massagesalons an jeder Ecke, den Chatuchak Weekendmarket, Shoppingmalls, jede Menge Tempel, den Chao Phraya mit den vielen Booten…

Hier könnte ich eine Unmenge an Dingen auflisten. Bangkok ist in jedem Fall eine Reise wert, man muss sich einfach darauf einlassen und sich treiben lassen – dabei aber immer die Augen und Ohren offen halten, denn der Verkehr in Bangkok ist ein organisiertes Chaos 🙂

Die Stadt lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmittel, mittels Skytrain oder auch mit den Booten am Chao Phraya, wunderbar erkunden. Am Besten man bucht ein Hotel mit gutem öffentlichen Anschluss. Hotels gibt es in jeder Preislage von absolutem Luxus bis Hostel, ist für jeden Geldbeutel was dabei. Ich habe in einem sehr günstigen Hotel gewohnt, es war absolut sauber und hatte eine tolle Lage – Haus Sathorn 21 – das kann ich echt weiterempfehlen.

Einen letzten Tipp noch: Wer gerne eine geführte, deutschsprachige Tour durch Bangkok machen möchte ist bei Bangkok vanguards absolut richtig. Sie bieten Touren in Kleingruppen abseits der Touristenpfade mit viel Hintergrundwissen an. Ich habe die 360 Grad Bangkok – Tour gemacht. Es hat mir irre viel Spaß gemacht, die Stadt mit einem einheimischen Guide zu erkunden.

Thanks und „kop khun ka“ Thailand – my love!

Katja

…denn das Leben ist zu kurz für später!

10 Kommentare zu „10 Gründe warum ich Thailand so liebe“

  1. Ja, ganz genau so geht es mir mit allen Punkten. Hast du toll zusammen gefasst! Wir können fast nirgends anders in Asien mehr hinfahren, es ist einfach perfekt!

    1. Hallo Katja super Bericht wie du weisst ich bin ja auch ein Fan von Thailand das sind auch meine Gründe wieso ich immer wieder gerne hinreise.

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